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Die Drehung um die Achse c stellt eine Symmetrieoperation dar und beweist somit die Symmetrie des Moleküls. Bei einer Drehung um 180° entsteht eine zur Ausgangsanordnung äquivalente Atomanordnung.

Allgemein läßt sich feststellen, daß eine Drehachse dann in einem Molekül vorhanden ist, wenn die einmalige oder mehrmalige Drehung des Moleküls um diese Achse mit einem Winkel von 2p/n = 360/n Grad zu einer äquivalenten räumlichen Anordnung führt, n heißt dabei die Zähligkeit der Achse. Eine n-zählige Drehachse wird gekennzeichnet durch das Symbol Cn.

Im betrachteten H2O-Molekül stellt die Achse c eine zweizählige Drehachse C2 dar, da man bei einer Drehung um 360/2 = 180° um diese Achse zu einer äquivalenten Atomanordnung kommt. Nach zweimaliger Ausführung dieser Drehung gelangt man wieder zur ursprünglichen (identischen) Atomanordnung.


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